EMC-Datenschutzindex

Beim Datenschutz macht den Deutschen keiner was vor

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Heidi Schuster / Heidemarie Schuster

88 Prozent der in Deutschland Befragten gehen davon aus, dass sich der Datenschutz in den kommenden fünf Jharen verschlechtern wird.
88 Prozent der in Deutschland Befragten gehen davon aus, dass sich der Datenschutz in den kommenden fünf Jharen verschlechtern wird. (Quelle: EMC)

Laut der weltweiten Studie „EMC-Datenschutzindex“ sind die Deutschen „Weltmeister im Datenschutz“. Allerdings befürchtet die Mehrheit, dass es mit dem Datenschutz in den kommenden Jahren bergab geht.

71 Prozent der Deutschen sind nicht bereit, zugunsten von mehr Komfort auf Datenschutz und Privatsphäre im Internet zu verzichten. Damit ist Deutschland Datenschutzweltmeister. Zu diesem Schluss kommt die Studie „EMC-Datenschutzindex“, an der sich 15.000 Verbraucher aus 15 Ländern beteiligten. Der Index untersucht die Einstellungen und Meinungen von Konsumenten zum Thema Datenschutz und Privatsphäre im Internet. Länder mit einem relativ schwachen Datenschutzbedürfnis stehen im Index auf den ersten Plätzen. Je weiter hinten ein Land in der Wertung steht, desto höher sind dort das Datenschutzbewusstsein und die Sorge um die eigene Privatsphäre im Internet. Mit dem letzten Platz von 15 untersuchten Ländern im EMC-Datenschutzindex hat Deutschland das höchste Datenschutzbewusstsein.

Die Studie zeigt, dass die Menschen in den einzelnen Ländern sehr unterschiedliche Standpunkte zum Thema Datenschutz haben. Ebenso unterscheiden sich die Ergebnisse je nach ihrer Internet-Aktivität – den verschiedenen Rollen oder „Ichs“, die die Nutzer im Internet annehmen. Die Studie definiert insgesamt sechs Ichs, von denen jedes Besonderheiten im Umgang mit Datenschutz und Privatsphäre aufweist:

  • Das „Soziale Ich“ interagiert mit Social-Media-Seiten, E-Mail-Programmen, Chat/SMS- und anderen Kommunikationsdiensten.
  • Das „Finanz-Ich“ interagiert mit Banken und anderen Finanzdienstleistern.
  • Das „Bürger-Ich“ interagiert mit Behörden und Regierungsstellen.
  • Das „Gesundheits-Ich“ interagiert mit Ärzten, medizinischen Einrichtungen und Krankenversicherungen.
  • Das „Arbeits-Ich“ interagiert mit Systemen und Webseiten aus seinem Arbeitsumfeld.
  • Das „Verbraucher-Ich“ interagiert mit Online-Shops und kauft gerne online ein.

Weitere Ergebnisse der Studie von EMC erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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