CES 2017

Asus pusht Augmented und Virtual Reality

| Autor: Ira Zahorsky

Das ZenFone AR von Asus unterstützt AR und VR.
Das ZenFone AR von Asus unterstützt AR und VR. (Bild: Asus)

Auf der CES 2017 stellte Asus unter anderem die zwei Smartphones ZenFone AR und ZenFone 3 Zoom vor.

Beim ZenFone AR liegt der Fokus, wie der Name schon vermuten lässt, auf Augmented Reality. Es ist das bislang erste Smartphone, das die Google-Technologien Tango und Daydream vereint. Tango soll zahlreiche AR-Erfahrungen ermöglichen, das VR-Headset Daydream ist für mobile virtuelle Realität zuständig. Die Umsetzung der Technologien wird durch das Asus-TriCam-System möglich, das aus folgenden Komponenten besteht:

  • einer 23-MP-Hauptkamera mit einem Sony-IMX318-Bildsensor,
  • einer Bewegungserfassungskamera sowie
  • einer dritten Kamera, die für die Tiefenmessung zuständig ist.

Im Gegensatz zu ähnlichen Systemen in anderen Geräten hat Asus die TriCam in einem 158,7 x 77,7 x 8,95 Millimeter großen und nur 170 Gramm schweren Gehäuse untergebracht. Die Frontkamera hat acht Megapixel. Videos können mit einer maximalen Auflösung von 4.096 x 2.160 Pixel mit 30 Fps aufgenommen werden.

Angetrieben wird das ZenFone AR von einem Quad-Core-Prozessor (Qualcomm Snapdragon 821) mit 2,35 GHz. Als Betriebssystem kommt Android 7.0 (Nougat) zum Einsatz, das Asus mit der eigenen Zen-Benutzeroberfläche kombiniert.

Das 5,7 Zoll große Super-Amoled-Display hat eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel (WQHD), eine Pixeldichte von 515 ppi und wird von Gorilla Glass 4 geschützt. Als Grafikchip ist ein Adreno 530 an Bord. Der Arbeitsspeicher ist mit acht GB der derzeit größte auf dem Markt. Es soll aber auch ein Modell mit 6 GB RAM geben. Der interne Speicher umfasst bis zu 256 GB und kann per MicroSD-, MicroSDXC- oder MicroSDHC-Karte um zwei TB aufgestockt werden. Der 3.300 mAh starke Akku soll sich über Micro-USB-C-2.0 per Quick Charge 3.0 in knapp 20 Minuten auf 60 Prozent laden lassen. Das ZenFone AR bietet als WLAN-Verbindungsmöglichkeiten IEEE 802.11a/b/g/n/ac im 2,4 und 5 GHz-Band und schafft im LTE-Download bis zu 600 MBit/s.

ZenFone 3 Zoom

Das ZenFone 3 Zoom hingegen hat sich der Fotografie verschrieben. Das Dual-Kamera-System vereint zwei 12-MP-Kameras, eine mit einer f/1,7-Blende und 25-mm-Brennweite, die zweite mit 59-mm-Brennweite. Das verbesserte Autofokus-System TriTech+ wählt automatisch die geeignetste von drei vorhandenen Autofokus-Technologien aus. Die Superpixel-Kamera-Technologie soll besonders schnelles Fokussieren und scharfe Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen ermöglichen. Die Frontkamera hat 13 MP und eine f/2,0-Blende.

Das ZenFone 3 Zoom hat ein Gorilla-Glass-5-IPS-Display mit 5,5 Zoll, das mit 1.920 x 1.080 Pixel auflöst. Es misst 154,3 x 77 x 7,99 mm und wiegt 170 Gramm.

Als Prozessor ist ein Qualcomm Snapdragon 625 Octa-Core mit 2 GHz verbaut. Beim ZenFone 3 Zoom kommt noch Android 6.0 (Marshmallow) zum Einsatz, ebenfalls mit dem Asus-eigenen UI Zen. Ein Update auf Android 7.0 ist geplant.

Der Arbeitsspeicher ist je nach Modell drei oder vier GB groß. Beim internen Speicher kann zwischen 32, 64 und 128 GB gewählt werden. Per MicroSD-, MicroSDXC- oder MicroSDHC-Karte kann der Speicher ebenfalls um bis zu 2 TB aufgestockt werden.

Der Akku hat eine Leistung von 5.000 mAh und soll 42 Tage im Standby durchhalten. An Verbindungsmöglichkeiten sind USB-C-2.0, Klinke, Bluetooth 4.2, LTE bis zu 150 MBit/s sowie WLAN IEEE 802.11b/g/n mit 2,4 GHz vorhanden.

Preise und Verfügbarkeit

Beide neuen Asus-Smartphones verfügen über Dual-SIM-Ports. Keines von beiden kann NFC.

Das ZenFone AR soll im zweiten Quartal 2017 in schlichtem Schwarz auf dem Markt kommen. Das 3 Zoom erscheint bereits im Februar in den Farben Schwarz, Silber und Roségold. Asus hat bislang für keines der Geräte Preise genannt.

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