Preissenkung der Apple Watch

Apple zeigt kleines iPad Pro und kleines iPhone SE

| Autor: Heidemarie Schuster

Vielen war das iPad Pro mit 12,9 Zoll Bildschirmdiagonal zu groß, daher bringt Apple nun eine 9,7-Zoll-Variante.
Vielen war das iPad Pro mit 12,9 Zoll Bildschirmdiagonal zu groß, daher bringt Apple nun eine 9,7-Zoll-Variante. (Bild: Apple)

Im kalifornischen Cupertino hat Apple seine neuen Produkte vorgestellt: das iPad Pro mit 9,7 Zoll und das iPhone SE mit vier Zoll. Zudem bekommt die Apple Watch neue Bänder und einen niedrigeren Preis.

Apple rudert zurück, jedenfalls was die Größe der Produkte angeht. Mit seinem Vier-Zoll-Retina-Display ist das iPhone SE das derzeit kleinste Smartphone des Herstellers. Im Inneren des Smartphones arbeitet der gleiche A9-Chip wie im iPhone 6s. Damit sollten auch rechenintensive Anwendungen oder Spiele kein Problem sein. Beim internen Speicher kann zwischen 16 und 64 Gigabyte gewählt werden.

Auch hat das iPhone SE die Kamera des iPhones 6s bekommen: zwölf Megapixel. Unterstützt werden „Live Photos“, womit man die Momente vor und nach dem eigentlichen Foto mit aufnimmt sowie „Facetime“, wodurch Selfies besonders gut gelingen sollen. Zudem sind 4K-Videoaufnahmen möglich.

Mit an Bord des iPhone SE sind ein Fingerabdruck-Sensor, die Unterstützung für LTE und natürlich WLAN sowie Siri. 3D Touch dagegen fehlt.

Das iPhone SE kann ab dem 24. März vorbestellt werden und wird ab dem 31. März ausgeliefert. 489 Euro soll das iPhone SE mit 16 Gigabyte Speicher kosten, 589 Euro die 64-Gigabyte-Version.

iPad Pro mit 9,7 Zoll

Das iPad Pro mit 12,9 Zoll war offenbar vielen potenziellen Kunden zu groß. Darauf hat Apple nun reagiert und bringt eine 9,7-Zoll-Variante. Das Display bietet eine Auflösung von 2.048 × 1.536 Pixel. Die True-Tone-Technologie passt die Farbe und Intensität des Displays mithilfe von Vier-Kanal-Umgebungslichtsensoren automatisch an das Umgebungslicht an. Dadurch soll das Lesen angenehmer werden – fast wie auf Papier.

Der 64-Bit-A9X-Chip sorgt für viel Leistung. Dank der effizienten Architektur des A9X-Chip soll trotzdem eine Batterielaufzeit von bis zu zehn Stunden möglich sein.

Zwei Kameras sind zudem verbaut: eine Zwölf-Megapixel-Cam sowie eine Fünf-Megapixel-Face-Time-Kamera. Unterstützt werden auch hier LTE und WLAN. Und über einen Fingerabdrucksensor verfügt das neue iPad ebenfalls.

Verbaut ist zudem eine Magnethalterung für eine Tastatur, die 169 Euro extra kostet. Auch der Apple Pencil wird unterstützt (109 Euro).

Das neue iPad Pro kostet 689 Euro in der 32-Gigabyte-Version. Die 256-Gigabyte-Version mit LTE kostet 1.199 Euro. Das Gerät kann ebenfalls ab dem 24. März vorbestellt werden und wird ab dem 31. März ausgeliefert.

Apple Watch

Wer auf eine neue Apple Watch gewartet hat, wurde enttäuscht, Allerdings hat die Uhr neue bunte Armbänder bekommen und die Preise für die Sport-Version wurden leicht gesenkt: So beginnt die kleinste Version ab sofort bei knapp 350 Euro, das größere 42-Millimeter-Modell kostet rund 400 Euro und damit sind sie etwa 50 Euro günstiger.

Zudem gibt es mit WatchOS 2.2 ein überarbeitetes Betriebssystem. Neu ist, dass die Karten-App auf der Uhr nun die „In der Nähe“-Funktion unterstützt, um nach bestimmten Lokalitäten zu suchen. Neben einer erweiterten Sprachenunterstützung soll die Uhr nun die Herzfrequenz öfter im Hintergrund messen, auch wenn der Nutzer sich nicht bewegt.

Das Update erlaubt es mit iOS 9.3 außerdem, mehr als eine Apple Watch gleichzeitig mit einem iPhone zu verbinden und zwischen den Uhren zu wechseln. Auch wurden einige Sicherheitslücken des Betriebssystems geschlossen.

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