Distributionsabkommen

Acmeo nimmt Oneclick ins Portfolio auf

| Autor: Michael Hase

Acmeo-Chef Henning Meyer betrachtet Oneclick nicht nur als Delivery-, sondern auch als Security-Plattform.
Acmeo-Chef Henning Meyer betrachtet Oneclick nicht nur als Delivery-, sondern auch als Security-Plattform. (Bild: faltmann PR)

Der Cloud-Distributor Acmeo ist eine Partnerschaft mit dem Schweizer Startup Oneclick eingegangen und vertreibt dessen Application-Delivery-Plattform an Systemhäuser.

Eine solche Lösung suchte Henning Meyer, Gründer und Geschäftsführer von Acmeo, schon seit langem. Jetzt hat der hannoversche Cloud-Distributor ein Abkommen mit Oneclick vereinbart. Das Züricher Startup hat eine Application-Delivery-Plattform entwickelt, die es als Cloud-Dienst bereitstellt. Mit der Technologie lassen sich Anwendungen von jedem beliebigen Server in einen Workspace streamen. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Applikation lokal in einem Unternehmen, bei einem Hoster oder in der Public Cloud betrieben wird.

Acmeo vermarktet Oneclick ab sofort an Systemhäuser im deutschsprachigen Raum. Der VAD zielt indes weniger auf den Wiederverkauf der Technologie als auf Workspace-as-a-Service-Konzepte ab, wie Meyer erläutert. Da die Plattform mandantenfähig ist, kann ein Systemhaus seinen Kunden darüber einzelne Applikationen oder ganze Workspaces bereitstellen. Die Angebote lassen sich nicht nur für jeden Endkunden, sondern auch für einzelne Benutzer individuell zuschneiden. „Damit eröffnen sich unseren Partnern weitere Möglichkeiten, sich im Markt als Cloud- und Managed-Service-Anbieter zu positionieren“, resümiert Meyer.

Um Oneclick nutzen zu können, brauchen die Kunden auf ihren Systemen keinerlei Software zu installieren. Bei den Endanwendern läuft der Service im Browser, also unabhängig vom Betriebssystem des jeweiligen Geräts.

Security-Plattform

Meyer schätzt Oneclick auch deshalb, weil die Technologie nach seiner Überzeugung dazu beitragen kann, Sicherheitsrisiken zu minimieren. Einerseits wollten Mitarbeiter von Unternehmen jederzeit, von jedem Ort und mit unterschiedlichen Endgeräten auf Applikationen zugreifen. Andererseits nehme die Bedrohung durch Cyber-Angriffe zu, führt der Acmeo-Chef aus.

Mit Oneclick behalten Unternehmen laut Meyer letztlich die Kontrolle über ihre Anwendungen und Daten, weil darauf nicht unmittelbar zugegriffen wird. Denn bei dem Stream, den die Nutzer auf ihr Endgerät bekommen, handelt es sich lediglich um eine grafische Darstellung. „Ich betrachte Oneclick deshalb auch als Security-Plattform.“

Acmeo konzentriert sich auf den Vertrieb von Cloud-Diensten und von Software-Produkten, die sich in einem As-a-Service-Modell bereitstellen lassen. Daneben unterstützt das hannoversche Unternehmen seinen Channel durch ein breit gefächertes Schulungs- und Consulting-Angebot. „Mit Acmeo haben wir einen Partner mit tiefem Verständnis für die Anliegen der Systemhäuser und ihrer Kunden gefunden, der im Markt hoch angesehen ist“, betont Dominik Birgelen, Gründer und Vorstand von Oneclick.

Zweistufiges Vertriebsmodell

Die Schweízer setzen im Vertrieb konsequent auf ein zweistufiges Partnermodell. Mit Acmeo haben sie bereits den dritten Distributor für den deutschen Markt gezeichnet. Im Februar gab Oneclick zwei Abkommen bekannt, eines mit Also für insgesamt 15 Länder und eines mit Vanquish. Außerdem vereinbarte das Startup eine Kooperation mit dem Systemhausverbund Kiwiko.

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