Kundenumfrage von Kroll Ontrack

30 Prozent der KMUs nutzen Cloud-Backup

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Katrin Hofmann / Katrin Hofmann

Daten in die „Wolke“ zu schieben, hat auch Tücken.
Daten in die „Wolke“ zu schieben, hat auch Tücken. (© z576 - Fotolia.com)

Die Zeit der Inhouse-Datensicherung ist bei weitem noch nicht zuende. Allerdings kommen die Datenrettungs-Spezialisten von Kroll Ontrack auf Grundlage einer Studie zu dem Schluss, dass sie langsam aber sicher vorbei sein könnte.

Inhouse, komplett außerhalb der eigenen vier Firmenwände gelagert oder doch teils teils? Die Entscheidung, welche Daten wo kurz- oder langfristig gespeichert werden, sollte wohl überlegt erfolgen, um Kundenzufriedenheit sicher zu stellen.

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs), die Cloud-Backup einsetzen, jedenfalls sind einer Kroll-Ontrack-Studie zufolge mit der Lösung sehr zufrieden oder zufrieden. 97 Prozent der befragten Kroll-Ontrack-Kunden sagten das. Allerdings hatten 16 Prozent bereits Probleme mit einer Online-Datensicherung. Dies zeige, dass auch diese Backup-Art ihre Tücken haben könne. „Wir raten daher unseren Kunden, bei Verwendung von Online-Backup zumindest die wichtigsten Daten mit einer physischen Datensicherung parallel abzusichern“, betont Peter Böhret, Managing Director Kroll Ontrack Deutschland.

Smartphone-Online-Backup ist selten

Insgesamt nutzen bereits fast 30 Prozent der Befragten Datensicherung in der Cloud. Über die Hälfte sichert alle Computer online – egal ob Notebook, Desktops oder Server. Für Smartphones oder Tablets dagegen nutzt nur ein Prozent die Online-Datensicherung.

Die größten Vorteile versprechen sich die Firmen von der Lagerung der Daten außerhalb des Unternehmens, um sie beispielsweise vor einem Brand im Firmengebäude zu schützen (77 Prozent). Außerdem bietet diese Art der Speicherung aus ihrer Sicht die Möglichkeit, von überall auf die gesicherten Daten zugreifen zu können.

Unsicherheitsfaktoren sowohl in der Cloud als auch außerhalb

Dennoch herrscht nach wie vor vielfach Skepsis. Für knapp die Hälfte der Online-Backup-Verweigerer aus dieser Umfrage jedenfalls ist die subjektiv schlechtere Sicherheit der Hauptgrund für die Nichtverwendung. Allerdings, so die Datenretter von Kroll Ontrack, zeige die tägliche Praxis, dass es auch bei der klassischen physischen Datensicherung Unsicherheitsfaktoren gibt. „Grundsätzlich sollten Unternehmen darüber nachdenken, eine duale Absicherungsstrategie zu implementieren“, so Peter Böhret. □

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